Was sind Pheromone?? Teil III


Pheromone in der Presse

Die Macht der Pheromone wurde vorgestellt in 20/20, Dateline, Penthouse, Playboy, Chic, Swank, Vogue, Omni, Discovery, Stern und vielen Medizin- Fachzeitschriften, TV-Shows und Zeitungen von
der N.Y.Times bis zur L.A. Times.

Zitate aus der Bunte Illustrierte vom Juli 93

Düfte - die heimlichen Herzensbrecher.

"Der Weg in mein Herz führt über meine Nase." Ein moderner Report über die Weisheit des Sprichwortes: "Ich kann dich (nicht) riechen!"

Gerüche können Ihre Gefühle beherrschen "...Doch die Düfte beherrschen auch die Normalnase, unbewußt. Denn instinktiv tasten wir noch immer jedes Gegenüber mit dem Geruchssinn ab, vor allem, wenn es uns gefällt. Das steht fest: Liebe geht durch die Nase. Jeder Mensch riecht völlig anders"... Sicher ist: Jeder Mensch verströmt seinen ganz persönlichen Duft. Für die Partnerwahl entscheidend sind jedoch
besondere Sexuallockstoffe, sogenannte Pheromone, die der Körper bei Erregung in rauhen Mengen ausscheidet. In der Tierwelt sind diese Lockstoffe ein gängiges, nicht wegzudenkendes Mittel der Arterhaltung.
Per körpereigenem Aphrodisiakum beispielsweise zieht die Schmetterlingsdame Männchen aus dem Umkreis von Kilometern an.

"...Das Phänomen wurde in einer US-Studie natürlich auch schon wissenschaftlich untersucht."

"...Der Erfolg hat einen einfachen Grund: Der Geruchssinn lügt nicht. Während Sinne wie Sehen und Hören vom Großhirn, dieser rationalen Verarbeitungsstätte von Informationen, aufgenommen und weitergeleitet werden, führt von der Nase eine Direktleitung zum limbischen System.

Riechen und Fühlen gehört zusammen. Dieses Zentrum im Gehirn ist für Gefühle und Instinkte zuständig. Dort ist eine Selbsttäuschung nicht möglich.
Düfte entscheiden über Sympathie oder Antipathie, lösen Assoziationen und Emotionen aus, rufen Erinnerungen wach. Und beeinflussen auch unser
Handeln, ob wir nun wollen oder nicht. Schon der leichte Hauch eines Duftes kann den Verstand kurzfristig ganz außer Kraft setzen. "

Zitatauszüge aus der Gyne extra Fachzeitschrift 12/85

Gibt es menschliche Pheromone? Befunde mit teilweise frappierenden Ähnlichkeiten zur Spezies Schwein stimuliert naturgemäß die Frage nach einer möglichen Funktion. Als Hinweis mögen Befunde gewertet werden, daß z.B. im Theater oder im Zahnarztwartezimmer jene Sitze bevorzugt von Frauen eingenommen werden, die mit dem Moschussteroid
5a-Androst-16-en-3a-ol imprägniert waren (Kirk-Smith u.Booth 1980)."

"...Daß den menschlichen Schweißdrüsen, insbesondere im Bereich der Achselhöhlen, sexuelle Signalwirkung zugeschrieben wird (Comfort1971; Brody 1975), zeigt hingegen Parallelen zu Freilandbeobachtungen bei Gorillas: hier soll der männliche Gorilla durch Pheromone aus der Achselhöhle die Weibchen stimulieren (Hess 1973). Im Blutplasma eines männlichen Gorillas (Claus, unpubl. Ergebnisse) konnte das Steroid 5a-Androst-16-en3-on
in Konzentrationen nachgewiesen werden, wie sie denen im Blutplasma von Ebern und vom Mann entsprechen."




 

Zitatauszüge aus dem Stern vom 25.4.96

"..Bei Tieren kennt man sie schon länger- jetzt weiß man, daß auch das Verhalten des Menschen von kaum wahrnehmbaren Substanzen gesteuert wird. Wissenschaftler finden immer neue Beweise, daß diese in der Haut produzierten, meist geruchlosen Pheromone über Lust und Liebe, Sympathie und Sex entscheiden".

"...Das Riechorgan erschnüffelt nicht nur betörendes Parfüm oder abstoßenden Körpermief, es kann auch geheimnisvolle Lock- und Botenstoffe orten, die Pheromone. Sie steuern beim Menschen viele
Emotionen, sexuelle Anziehung wie Partnerwahl. Obwohl sie meist geruchlos sind und nur in winzigsten Spuren durch die Luft schweben, bestimmen sie, wer uns sympathisch ist und wer nicht. Sie stecken wie unsichtbare Kuppler hinter der Liebe auf den ersten Blick, die strenggenommen "Liebe auf den ersten Riecher" heißen müßte. Auch an den sprichwörtlichen Frühlingsgefühlen sind die erst in den letzten Jahren entdeckten "Botenstoffe" beteiligt. Wenn der Winter vorbei ist, Mantel und Mütze eingemottet sind und kein Schnupfen mehr die Nase verstopft, kommt ihre große Zeit. Ungehindert können die geheimen Verführer jetzt aus den Dekollt's entweichen. Ihre volle Wirkung entfalten sie, wenn sie in eine "fremde" Nase wehen und dort auf das "Vomeronasalorgan" treffen. Das nur einen Zentimeter lange... Sinneswerkzeug... haben die Forscher erst vor kurzem wiederendeckt. "

"...Und nicht umsonst liegt beim "Kuscheln" der Kopf und damit die Nase der Frau meist in unmittelbarer Nähe der männlichen Achselhöhle. "

"Randvoll mit Pheromonen, so der Neurophysiologe Luis Monti-Bloch von der University of Utah in Salt Lake City, ist die vom Außenrand der Nasenflügel zu den Mundwinkeln verlaufende Nasolabialfurche. Und genau in sie stoßen beim Küssen die Nasenspitzen der Schmuser hinein.
Professor Monti -Bloch: "Wahrscheinlich ist der Kuß ein Ritual, das vor allem dem Erschnüffeln von Pheromonen dient."

"...Wenn man jemanden "nicht riechen" kann, dann sind Abstoßungspheromone und ein natürlicher Schutzmechanismus schuld. Deutsche wie amerikanische Forscher wiesen nach, daß man Menschen instinktiv ablehnt, wenn deren Immun-Gene den eigenen sehr ähnlich sind.
Die Natur will damit nicht nur Inzest verhindern, sondern auch ausschließen, daß Nachkommen entstehen, deren Immunschutz gefährliche Lücken
aufweist. "...Professor David Berliner, einer der Entdecker der geheimen Verführer, stuft das VNO gar als " unseren drittwichtigsten Sinn" ein.

"... Denn die chemische Kommunikation spielt auch bei uns Menschen eine Schlüsselrolle." Das VNO reagiert blitzschnell auf jeden Pheromonhauch: Bereits nach einer zehntausendstel Sekunde sind physiologische Verändern meßbar. Monti-Bloch: "Ein Beweis, daß vom VNO Nervenbahnen direkt zum Gehirn führen, denn nur sie können eine deart rasche Reaktion bewirken."
Das bestätigt Psychologie-Prof. W. Langthaler: "Monti-Bloch habe klar bewiesen, daß das VNO über Reizleitungen mit dem Gehirn verbunden ist"
Der winzige Detektor für die Lockstoffe in unserer Nase ist so empfindlich, daß viele hochmoderne Analysegeräte Mühe hatten, mitzuhalten. Die VNO der Versuchspersonen von Monti-Bloch sprachen bereits auf 30 Pikogramm Pheromon an - das sind 30 Millionstel Teile eines Milliardstel Milligramms."

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